7. Dezember

Mt 1,1
Dies ist das Buch von der  Geschichte Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.

Viele Leute kennen den Anfang der berühmten Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium:
Es begab sich aber zu der Zeit…
Weniger bekannt ist der erste Satz mit dem Matthäus seine wundersame Geschichte um die Geburt Jesu einleitet und die gleichzeitig die ersten Worte des Neuen Testaments sind. Zugegebenermaßen hört sich der Satz auch beim ersten Lesen gar nicht so spannend an. Dennoch ist hier nichts geringeres als die Erlösung der ganzen Welt verankert.
Matthäus braucht nur einen Satz um klar zu stellen, dass Jesus der Christus ist.
Christus ist ein königlicher Titel und heißt der Gesalbte. Auf diesen gesalbten König setzt Israel seine ganze Hoffnung. Dies wird in der Wendung Sohn Davids zum Ausdruck gebracht. Das darüber hinaus  die ganze Welt auf diesen Gesalbten hoffen darf, verbirgt sich in der Sohnschaft Abrahams. In dem laut Erstem Testament alle Völker gesegnet werden sollen.
Ein Satz voller Hoffnung. Ein Satz der so ganz anders darauf hinweist, dass wir unsere Augen nicht nur zu den Bergen auf richten, sondern hinab zu einer Krippe senken dürfen, von der unser aller Hilfe kommt.

Mira Ungewitter